Senioren Union
der CDU Herscheid
Zukunft braucht Erfahrung
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Wolfgang Weyland SPD-Mitglied?
Bühnenmäuse begeisterten bei Auftritt in Herscheid mit Spielwitz und Humor
31.03.2019

Zum neunten Mal lud die Herscheider Senioren Union zum Gastspiel der Bühnenmäuse in die Gemeinschaftshalle ein. „Ich weiß gar nicht, wer das Gerücht durch die Gemeinde trug, dass die Bühnenmäuse dieses Jahr nicht in Herscheid spielen würden. Das steht doch schon seit November fest“, wunderte sich Wolfgang Weyland über die Gerüchteküche. Dass er dann auch noch indirekt mit in das Bühnenstück „der geliehene Opa“ aufgenommen wurde, nahm der Vorsitzende der Senioren Union mit viel Humor, denn nichts unwahrscheinlicheres als „eine Mitgliedschaft Weylands bei der SPD“ wurde als Wette in die Dialoge des Stückes eingebettet. Weyland sah sich geschmeichelt und fühlte sich bei der Verabschiedung nach dem Stück auf der Bühne fast schon dem Ensemble zugehörig.

Na ja, fast ist es ja auch so, denn die Auftritte der Bühnenmäuse der CVJM Lüdenscheid-West in der Gemeinschaftshalle ist der Auftritt vor dem jährlich größten Publikum. Eigentlich sollten die Bühnenmäuse „nur“ alle zwei Jahre in Herscheid auftreten, da die Bühne in Lüdenscheid abgebaut, transportiert, in Herscheid kurzfristig aufgebaut und direkt nach dem Auftritt wieder bis tief in die Nacht abgebaut werden muss. Doch der Aufwand scheint sich vor allem für das eigentliche Engagement der Bühnenmäuse zu lohnen, denn sämtliche Einnahmen aus den Theaterauftritten gehen direkt in das eigene Projekt in Kenema in Sierra Leone, das die Lüdenscheider seit vielen Jahren, zusammen mit den YMCA Sierra Leone, pflegen. Allein 2018 konnte eine Betrag von fast 42.000 Euro direkt übergeben werden. „Die Kaufkraft dieses Betrages ist in Sierra Leone um ein Vielfaches höher“, so Robert Zapp. Ein Betrag von 3.000 Euro entspricht, über die Kaufkraft in Sierre Leone umgerechnet rund 60.000 Euro, schreibt die Gruppe in ihrem Bühnenprogramm.

„Freude schenken und Gutes tun“, kein anderer Spruch ist passender für die Theatergruppe der CVJM, die mittlerweile über 30 Personen umfasst, denn neben den Schauspielern bedarf es an Regieleuten, Suffleusen, Bühnen- und Maskenbildnern, Technikern für Licht und Ton, sowie zahlreichen Helfern für die Auf- und Abbauarbeiten.

Die Senioren Union unterstützt darüber hinaus die Hospizarbeit im Amalie-Sieveking-Haus in Lüdenscheid sowie den Förderkreis für das Seniorenzentrum in Herscheid. Außerdem wird die Gage der Bühnenmäuse erhöht, sodass der gesamte Überschuss, den die Senioren aus dem Kartenverkauf erzielen, zugunsten der drei Einrichtungen erfolgt.

In diesem Jahr feiern die Bühnenmäuse ihr 35-Jähriges-Bestehen. Erst hiermit kann man ermessen, welche Unterstützung dadurch den heimischen und ausländischen Projekten zukommt.

Und 2020 kommt ein weiteres kleines Jubiläum hinzu, denn schon jetzt steht fest, dass die Bühnenmäuse dann zum 10. Mal in der Herscheider Gemeinschaftshalle gastieren werden.

 

Opa auf Leihbasis
Stehende Ovationen für Ensemble

Auch beim neunten Auftritt der Bühnenmäuse von der CVJM Lüdenscheid-West war die Herscheider Gemeinschaftshalle ausverkauft. Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Nadine Seuthe, wollte das Ensemble der Bühnenmäuse den Auftritt vor dem einmal mehr größten Publikum nicht absagen. Regina Voß-Passow, eigentlich in der Regie tätig, sprang ohne Probe für die privat verhinderte Seuthe ein und spielte ihre Rolle mit Bravour und ließ die kleinen Zettel in ihren Händen schnell übersehen. Diese hatte sie zur Sicherheit für ihre Einsätze parat. Die über 300 Gäste in der Gemeinschaftshalle waren so glücklich darüber, dass der Auftritt nicht kurzfristig storniert werden musste.

Das gesamte Ensemble der Bühnenmäuse zeigte bei „der geliehene Opa“ einmal mehr Spaß und Professionalität auf den Bühnenbrettern, allen voran „Opa“ Frank Gerhardt, der in seiner Rolle als nervender Opa komplett aufging und sichtlich seinen Spaß hatte, die restlichen Bewohner samt Familie Rose zu narren. Aber wie wurde Herr Lieblich zum Opa, denn Herr Lieblich hat mit Familie Rose eigentlich gar nichts zu tun. Bärbel und Norbert Rose wollen ihre Haushaltskasse aufbessern und das Gästezimmer vermieten. Es kommt, wie kommen musste. Bärbel Rose vermietet das Zimmer an den jungen Herrn Stöckel und Norbert Rose selbiges Zimmer an seine junge Kollegin Cindy Schuh. Diese möchte aber gerne eine Oma oder einen Opa mit in der Familie haben, sodass Norbert Rose Opa Lieblich für ein paar Tage einlud und ihn als leiblichen Opa präsentierte.

Und so nahm das Drama seinen Lauf. Opa Lieblich nutzte die Gelegenheit und ließ sich fürstlich von „Schwiegertochter“ Bärbel verwöhnen, die diesen am liebsten sofort wieder loswerden würde. Doch dies ging nicht, um Cindy Schuh nicht die Wahrheit sagen zu müssen. Als dann noch Norberts Mutter zu Besuch kommt und keinesfalls im Hotel übernachten will, wird es turbulent in der kleinen Wohnung, denn Tochter Katja soll keinesfalls bei ihrem Freund übernachten.

Und so wird die Woche für Bärbel Rose, gespielt von Simone Meykranz, zum Horror, denn sie vermutet auch eine Beziehung zwischen Cindy Schuh und ihrem Mann, gespielt von Gerd Heuel. Doch Schuh, alias Jenny Morales, hat sich in den Mitbewohner Detlef Stöckel (Guido Hesmer) verguckt.

Aber letztendlich endet alles in einem Happy-End, denn Schuh ist von der Firma Roses und ihr beauftragt worden, sich das private Leben Roses anzuschauen, denn Norbert Rose soll Filialleiter werden und somit sind letztendlich alle finanziellen Nöte beiseite gelegt. Und wie leicht man Opa Lieblich besänftigt kriegt, fand auch Roses richtige Mutter, gespielt von Steffi Pantack, heraus. Einfach ein gezielter Tritt auf das Hühnerauge.

Mit stehenden Ovationen dankte das Herscheider Publikum dem gesamten Ensemble samt Technikern, Maske und Helfern, die die Bühne in der Gemeinschaftshalle direkt nach der Aufführung wieder abbauen mussten und erst spät in der Nacht wieder die Heimreise nach Lüdenscheid antreten konnten. Die Bühne wird übrigens am Wochenende wieder aufgebaut: bei einer weiteren Aufführung außerhalb der Heimatbühne in der Lüdenscheider Mathildenstraße. Die Aula des Gymnasiums in Meinerzhagen ist am Wochenende Austragungsort einer weiteren Aufführung.

 

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