Senioren Union
der CDU Herscheid
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Darum ist es am Rhein so schön
Senioren Union Herscheid nostalgisch unterwegs
Eine Schifffahrt auf dem Rhein von Boppard bis Rüdesheim
Schaufelraddampfer "Goethe" - ein schwimmendes Kulturdenkmal

17.07.2019

Dass sich Ausflüge an den Rhein auch heute noch großer Beliebtheit erfreuen, ist unbestritten. Ge­nerationen sind fasziniert von der Schönheit dieses Landschaftsbildes. Romantiker kom­men ins Schwärmen, Touristen sind begeistert und Kenner zieht es immer wieder hin - in  diese so reich ge­segnete Region.

So ist es folgerichtig, dass die Senioren Union Herscheid in regelmäßigem Rhythmus ihr Veranstalt­ungsprogramm mit Rheinfahrten bestückt. Für dieses Jahr hatte sich der Vorstand eine besonder­e Attraktion einfallen lassen: eine Schifffahrt mit dem Schaufelraddampfer "Goethe" von Boppard bis Rüdesheim. Um es vorweg zu nehmen: die 53 Teilnehmer waren hellauf begeistert.

Mit dem Reisebus geht es zunächst zur Schiffsanlegestelle nach Boppard. Da bis zur Abfahrt des Dampfers noch Zeit ist, unternehmen einige Senioren einen Bummel durch die Innenstadt und be­wundern den historischen Marktplatz. Andere bevorzugen die Rheinpromenade mit ihrem großzü­gig angelegten Häuserensemble und den freien Blick auf "Vater Rhein".                                                                                                                                              

Mit Eintreffen des Schiffes wächst die Zahl der Fahrgäste. Es herrscht eine rege Betriebsamkeit. Ob alle Platz finden? Die Sorge ist unbegründet, denn an Bord können bis zu 900 Personen aufgenom­men werden und da die Eintrittskarten vor Reisebeginn bestellt wurden, können die Herschei­der ihre reservierten Plätze entspannt einnehmen. Erwartungsvoll sieht man der über vierstündi­gen Rhein­fahrt entgegen.

Die restaurierte, detailgetreue und legendäre "Goethe" aus dem Jahr 1913  ist ein über Schaufelrä­der angetrie­benes Fahrgastschiff der "Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt". Sie ist der letzte und einzige Schaufelraddampfer auf dem Rhein und gleichzeitig der größte Seitenraddampfer der Welt. Das schwimmende Kulturdenkmal ist ein echter Klassiker und Hingucker, der den Charme vergan­gener Zeiten versprüht. Das Schiff verkehrt täglich auf der Strecke von Koblenz nach Rüdes­heim und erfreut sich größter Beliebtheit, was auch an diesem Tag durch einen starken Besucher­strom be­wiesen wird.

Um die Fahrt auch kulinarisch abzurunden, steht ein reichhaltiges Angebot der Bordküche bereit, was die Herscheider gern zu nutzen wissen. 

So erleben die Senioren eine Nostalgieroute, die unvergleichlich ist: Die Schönheit der Natur und die überwältigenden Panoramen verfehlen nicht ihre Wirkung. Steile Rebhänge, die Dichte an Bur­gen und Schlössern sowie idyllisch gelegene Rheinstädtchen und Weindörfer prägen das Land­schaftsbild. Bekannte, wohlklingende Ortschaften wie Bad Salzig, St. Goar, St. Goars­hausen, Ober­wesel, Bacharach und Assmannshausen ziehen vorbei. Die legendäre "Loreley" löst bei den Schiffs­gästen einen Aha-Effekt aus und aus dem Lautsprecher erklingt das "Loreley-Lied".

Bei Kaub erhebt sich die Zollburg Pfalzgrafenstein, die mitten im Rhein trutzig auf sich aufmerk­sam macht. Bei Bingen ist es der Mäuseturm und vor Rüdesheim grüßt das Niederwalddenkmal hoch von den Weinbergen herab. 

An der Anlegestelle in Rüdesheim verlassen die Senioren das Schiff und flanieren durch den welt­bekannten Weinort. Hier ist immer was los. Jedes Jahr kommen drei Millionen Besucher, um sich von dem Flair dieses Ortes anstecken zu lassen. In der Tat, die herausgeputzten Häuser, Weinlokale und Restaurants mit ihren einladenden Innenhöfen strahlen eine einzigartige Atmosphäre aus. Das Herz der Rüdes­heimer Altstadt, die "Drosselgasse", ist Treffpunkt für Einheimische und Gäste aus aller Welt. Kurz: 144 Meter Lebensfreude in Weingasthäusern und Gartenschänken.

Trotz dieses hin und wieder negativ wirkenden Markenzeichens sollte nicht übersehen werden, dass Rü­desheim zu den markantesten rheinischen Weinorten zählt. Die ortsbildprägende, typische Be­bauung dieser Region macht die Stadt  zu einem archi­tektonischen Kleinod. Ja, es gibt auch hier, abseits des Trubels, verträumte Gässchen und idyllisch angelegte Straßenzü­ge. Und: Wer es ganz ruhig mag, hat Gelegenheit, mit der Seilbahn hinauf zum Niederwalddenkmal zu fahren, von wo aus sich ein herrlicher Rundblick auf die reizvolle Rheinlandschaft bietet.

Nach einer Kaffeepause geht es am frühen Abend mit dem Reisebus nach Herscheid zurück.


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