Senioren Union
der CDU Herscheid
Zukunft braucht Erfahrung
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25. Politisches Frühstück der Senioren Union Herscheid
Josef Hovenjürgen (MdL), CDU-Generalsekretär NRW, zu Gast
Ein flammender Vortrag mit akzentuierten Schwerpunkten
82 begeisterte Zuhörer erlebten einen kurzweiligen Vormittag

06.12.2017

Wenn die Senioren Union Herscheid zu ihrer Themenreihe „Politisches Frühstück“ einlädt, ist ein vollbesetztes Haus garantiert. Ist es ihr doch stets gelungen, namhafte Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft als Gastredner zu gewinnen. So auch beim Jubiläumsfrühstück am 06. Dezember, das ganz im Zeichen der von der neuen CDU-geführten NRW-Landesregierung stand. Das Motto: „Aufbruch in NRW – die ersten Monate der neuen Landesregierung“ war klug und aktuell gewählt. Kein Geringerer, als CDU-Generalsekretär Josef Hovenjürgen (MdL) machte den Herscheidern seine Aufwartung und begeisterte die Teilnehmer in freier Rede mit einem flammenden, überzeugenden Vortrag. Bei so viel Sachkompetenz und klarer politischer Aussage, gepaart mit rhetorischen Höhepunkten, blieb die Zustimmung der Besucher nicht aus, die mit reichlich Applaus den Vortrag begleiteten.
                                                                                                                      
Nach dem ausgiebigen Frühstück im weihnachtlich geschmückten „Adler“ konnte der Vorsitzende der Senioren Union Herscheid, Wolfgang Weyland, neben dem Redner eine Reihe weiterer Gäste begrüßen: Bürgermeister Uwe Schmalenbach, den CDU-Landtagsabgeordneten Marco Voge, den Vorsitzenden der CDU Herscheid, Sebastian Moos, den Kreis- und Ortslandwirt Dirk Voß (Berufskollege des Referenten) sowie Laura Brüggemann von der Gemeindeverwaltung, in deren Zuständigkeitsbereich die örtliche Seniorenarbeit fällt.

 

Die Veranstaltung im Spiegelbild der Presse:

Gutes Signal für Herscheid
CDU-Generalsekretär Jubiläumsgast bei politischem Frühstück der Senioren Union
Geschrieben von Dirk Grein, Süderländer Tageblatt, 07.12.2017

Würdiger Rahmen für die Jubiläumsveranstaltung der Senioren Union Herscheid: Beim gestrigen 25. politischen Frühstück war der Gesellschaftsraum des Hotels „Zum Adler“ bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die 82 angemeldeten Teilnehmer erlebten einen kurzweiligen Vormittag, der maßgeblich von dem neuen Generalsekretär der nordrhein-westfälischen CDU gestaltet wurde. Josef Hovenjürgen stellte sich den Herscheidern als Südwestfalen-Fan vor: Von Kurzaufenthalten und Urlauben wisse er die Vorzüge der Wanderregion zu schätzen – inklusive des guten Essens und der dazugehörigen Getränke.

In seinem Vortrag unter dem Thema „Aufbruch in NRW“ rechnete Hovenjürgen schonungslos mit der rot-grünen Vorgänger-Regierung ab. Schon in den ersten Monaten der CDU-Regierung habe man wichtige Änderungen anstoßen können. Ein Ziel sei es, den Kommunen mehr Handlungsspielraum zu verschaffen und weniger Vorgaben „von oben“ zu machen. „Düsseldorf muss aufhören, das Land zu uniformieren“, meinte der Generalsekretär.

Dass es sich bei diesem Vorhaben nicht um bloße Lippenbekenntnisse handelt, konnte Bürgermeister Uwe Schmalenbach bestätigen. Er berichtete von positiven Auswirkungen für die Ebbegemeinde: Die Abschaffung der Abundanzumlage erspart der Gemeinde im kommenden Jahr Ausgaben in Höhe von 113 000 Euro. Geld, das zur Sanierung der Straßen genutzt werden soll. „In diesem Bereich haben wir Nachholbedarf“, sagte der Bürgermeister.

Außerdem erwähnte Schmalenbach die Verdopplung der Schulpauschale, was für Herscheid 100 000 Euro zusätzlich bedeutet. Vor dem Hintergrund der Errichtung des Bildungszentrums komme diese Erhöhung zum richtigen Zeitpunkt. Denn in dem 50 Jahre alten Hauptschultrakt müssen viele technische Einrichtungen auf einen modernen Stand gebracht werden, genau dafür könne die Pauschale genutzt werden. „Das ist ein gutes Signal für Herscheid“, meinte der Bürgermeister.

Zum Foto: Ein Spiekus geht auf Reisen: Wolfgang Weyland, der Vorsitzende der heimischen Senioren Union (rechts), bedankte sich mit Herscheids Wappentier in Plüschform bei Josef Hovenjürgen. Der CDU-Generalsekretär (links) soll dieses Andenken mit in den Düsseldorfer Landtag nehmen.


Antworten nicht nur im Internet suchen
Hovenjürgen: „Mehr miteinander sprechen“
Geschrieben von Dirk Grein, Süderländer Tageblatt, 08.12.2017

„Politik muss sich wieder Vertrauen erwerben“, war eine der Kernaussagen von Josef Hovenjürgen. Wie die neue Landesregierung diese Vorgabe umsetzen möchte, darauf ging der nordrhein-westfälische CDU-Generalsekretär beim 25. politischen Frühstück der Senioren Union Herscheid ein. Der 54-Jährige nahm kein Blatt vor den Mund, redete sich gar in Rage, als er auf die Fehltritte der rot-grünen Vorgänger-Regierung zu sprechen kam. Anhand von drei Beispielen machte er deutlich, wie die CDU in den letzten sieben Monaten, die seit der Landtagswahl vergangen sind, darauf reagiert habe.

Zum Thema „Innere Sicherheit“ gehöre die personelle Aufstockung der Polizei. In einem ersten Schritt habe man die Zahl der Auszubildenden von 2 000 auf 2 300 erhöht. Größere Sprünge seien zunächst nicht möglich, da unter Rot-Grün zwei Polizeischulen in NRW geschlossen worden seien. Um wieder Absolventen für den Beruf des Polizisten zu finden, sollen die Einstiegsbedingungen erleichtert werden; die Einstellungs-Voraussetzung Abitur soll entfallen.

Großen Nachholbedarf sieht Hovenjürgen im Bereich Straßennetz. Die alte Landesregierung habe nicht den Mut gehabt, wichtige Maßnahmen zu planen. Doch ohne abgeschlossene Planung gebe es keine Finanzmittel des Bundes; diese haben andere Bundesländer abgegriffen. Darüber hinaus will die CDU für einen schnelleren Baufortschritt sorgen. Auf manch einer Großbaustelle werde nun auch sonntags gearbeitet, merkte der Generalsekretär an.

Beim Thema Schule brodelte es in dem Referenten: Die Schließung von Förderschulen kritisierte er als „Zukunftsversagen“ der alten Landesregierung. Die Inklusion an Regelschulen gleiche in Klassen mit 30 Schülern und zu wenigen Betreuungskräften einer Zufallsförderung. Um Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf nicht noch weiter zu benachteiligen, habe die neue Landesregierung den noch existierenden Förderschulen eine Bestandsgarantie ausgesprochen.

In Zeiten, in denen Nächstenliebe und gegenseitiger Respekt im Hintergrund stehen, sei es schwieriger geworden, Politik für eine große Mehrheit zu machen. „Viele Menschen suchen Antworten auf ihre Fragen bei Google“, erlaubte sich Hovenjürgen einen Seitenhieb in Richtung mancher Internetnutzer. Er wünschte sich daher, dass „wir wieder mehr miteinander sprechen“. Nur so könne es der Politik wieder gelingen, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.

Die Zuhörer im voll besetzten Hotel „Zum Adler“ sparten nach dem Vortrag nicht mit Applaus. Der Vorsitzende der Herscheider Senioren Union, Wolfgang Weyland, war ebenfalls beeindruckt und sagte: „Das war eine Wucht!“

 

 



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