Senioren Union
der CDU Herscheid
Zukunft braucht Erfahrung
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Prof. Dr. Otto Wulff, Bundesvorsitzender der Senioren Union Deutschlands
nimmt Stellung zu verschiedenen Themen im Jahr 2014.

Chef der Senioren Union Otto Wulff:
„Ältere Wähler geben der AfD nur geringe Chancen“

Die eurokritische Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) kann bei älteren Wählern offenbar weniger stark punkten als bisher angenommen. Diesen Rückschluss zieht der Chef der CDU-Senioren Union (SU), Otto Wulff, aus den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen. „Ältere Wähler geben der AfD eindeutig nur geringe Chancen“, erklärte der CDU-Politiker heute in Berlin unter Hinweis auf Analysen der Forschungsgruppe Wahlen. Danach konnten die Populisten bei allen drei Landtagswahlen bei den unter 60jährigen durchweg zweistellig abschneiden, kamen aber bei älteren Wählern ab 60 Jahre nur auf jeweils sieben Prozent in Sachsen und Thüringen und auf neun Prozent in Brandenburg.

Otto Wulff: „Diese Zahlen sind zwar kein Grund, sich das Abschneiden der AfD bei den Landtagswahlen schön zu rechnen. Sie sind aber ein deutliches Indiz dafür, dass die Populisten bei älteren Wählern nicht so stark punkten können, wie oft vermutet worden ist.“

Vor diesem Hintergrund bescheinigte Wulff älteren Wählern ein „hohes Maß an demokratischer Besonnenheit und verantwortungsvollem Staatsbewusstsein.“ Ausdruck dafür sei nicht nur die weit überdurchschnittlich hohe Wahlbeteiligung in der Altersgruppe der über 60jährigen, sondern auch „das Kreuz auf dem Stimmzettel.“ Das relativ schlechte Abschneiden der AfD bei älteren Wählern widerlege damit „eindrucksvoll all jene, die Seniorinnen und Senioren oft als ‚aus der Zeit gefallen‘ oder als ‚politisch verbraucht‘ verunglimpfen.“

Otto Wulff: „Ich fordere die jüngeren Jahrgänge in meiner Partei auf, sich stärker und häufiger als zuvor mit den Älteren zu verbünden und sich gemeinsam vor Ort dem Bürger zu stellen, seine Sorgen und Ängste wahrzunehmen, vor allem ihm zuzuhören und mit ihm zu diskutieren. Wir müssen heraus aus dem 4. Stock der bloßen Verkündungen und einige Treppen nach unten steigen, um alle zu erreichen, insbesondere auch die im Keller, die kein Fernsehen haben und sollten sie es haben, nur Talk-Shows sehen.“

Berlin, 17.09.2014


Senioren Union lehnt ärztliche Beihilfe zum Suizid weiter strikt ab
Otto Wulff: „Sterbehilfe darf nicht zur Abrechnungsziffer werden“

Otto Wulff macht Druck auf die Partner im Gesundheitswesen
"Hausarzt wichtige Vertrauensperson für ältere Patienten"

In der Diskussion um eine Lockerung des Sterbehilfe-Verbotes hat die CDU Senioren Union (SU) ihre strikt ablehnende Haltung aus aktuellem Anlass bekräftigt.
In einer heute in Berlin veröffentlichten Erklärung warnte der Chef der mit 57.000 Mitgliedern zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung davor, Ärzten die Beihilfe zum Suizid zu erlauben. Der CDU-Politiker reagierte damit auf einen von SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach angekündigten Gesetzentwurf und auf einen ähnlichen Vorstoß einer Gruppe von Ärzten, Ethikern und Juristen.

Der SU-Chef verwies in diesem Zusammenhang auf das Tötungsverbot in der ärztlichen Berufsordnung und betonte: „Der Arzt ist Helfer zum Leben, nicht zum Tod.“ Die moderne Palliativ-Medizin ermögliche es auch schwerstkranken Schmerzpatienten, ihr Leben würdevoll zu Ende zu leben. Wulff wörtlich: „Sterbehilfe darf nicht zu einer auf Verlangen abrufbaren ärztlichen Dienstleistung - womöglich noch mit Abrechnungsziffer – werden, zumal nur zu leicht ältere und kranke Menschen unter Druck gesetzt werden können, aus dem Leben zu gehen!“

Berlin, 26.08.2014


Chef der Senioren Union: "Ältere Menschen trifft der Hausärzte-Mangel besonders hart"

Otto Wulff macht Druck auf die Partner im Gesundheitswesen
"Hausarzt wichtige Vertrauensperson für ältere Patienten"

Der zunehmende Mangel an Hausärzten bedroht aus Sicht der Senioren Union (SU) immer mehr die Lebensqualität von älteren Menschen. In einer heute in Berlin veröffentlichten Erklärung appellierte der Chef der zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung (57.000 Mitglieder), Otto Wulff, an die Partner im Gesundheitswesen, ihren Streit über die notwendige Anzahl von Medizinern nicht auf dem Rücken vor allem der älteren Patienten auszutragen.

Wulff kritisierte, dass zu wenige Hausärzte ausgebildet würden, weil diese Tätigkeit für angehende Mediziner immer unattraktiver werde. Vor allem auf dem flachen Land gebe es teilweise bereits eine erhebliche Versorgungslücke, die sich weiter zu verschärfen drohe. Der Hausarzt sei aber gerade für ältere Menschen eine "besonders wichtige Vertrauens- und Bezugsperson."

Der SU-Chef forderte die gesetzlichen Krankenkassen auf, eine ausreichende flächendeckende Versorgung mit Hausärzten sicherzustellen, "damit kranke Menschen ihren Lebensabend in Würde in den eigenen vier Wänden verbringen können." Dem Hausarzt müsse innerhalb des Gesundheitssystems wieder "mehr Anerkennung" zuteil werden. Dies, so der SU-Chef weiter, müsse sich dann auch in der Vergütung niederschlagen.

Zugleich wies Wulff aber auch darauf hin, dass der demografische Wandel weiter steigende Gesundheitskosten mit sich bringen werde. Deshalb seien im System neue effiziente Strukturen notwendig.

Dazu gehöre zum einen, Fachkompetenzen in größeren interdisziplinären Kliniken zu bündeln, auch, um Patienten unnötig weite Wege zu ersparen. Denn gerade ältere Menschen seien häufig von mehreren, sich wechselseitig bedingenden Leiden betroffen. Zum anderen müsse längerfristig besonders in der Fläche ein integriertes Versorgungskonzept mit einer optimierten Kooperation der verschiedenen Leistungserbringer über Fach- und Regionalgrenzen hinweg angestrebt werden. Für ein solches Netzwerk sei es nicht nur nötig, die Zusammenarbeit von Haus- und Fachärzten noch besser zu verzahnen. Auch andere Berufsgruppen wie etwa Apotheker, Physiotherapeuten und Psychotherapeuten müssten in ein solches Gesundheits-Netzwerk eingebunden werden.

Wulff wies auf die positiven Erfahrungen eines Modellversuchs mit der sogenannten integrierten Versorgung im badischen Kinzigtal hin.

Berlin, 05.03.2014


Chef der Senioren Union warnt vor „Euthanasie-Tourismus“:

Otto Wulff: Sterbehilfe-Verbot muss für Deutsche auch im Ausland gelten

Nach der weitgehenden Liberalisierung der Sterbehilfe in Belgien hat der Chef der Senioren Union, Otto Wulff, vor einem „Euthanasie-Tourismus“ in das deutsche Nachbarland gewarnt. In einer heute in Berlin veröffentlichten-Erklärung sprach sich der CDU-Politiker dafür aus, in die von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) geplante Verschärfung  des Verbotes der Suizid-Beihilfe die aktive Sterbehilfe auch dann einzubeziehen, wenn diese etwa durch Verwandte oder in Deutschland ansässige Organisationen im Ausland ermöglicht werde.

Wulff äußerte sich besorgt darüber, dass nach der Schweiz und den Niederlanden jetzt auch Belgien  „zum Euthanasie-Tourismus quasi einlädt.“ Damit werde die geplante Verschärfung des gesetzlichen Verbotes der aktiven Sterbehilfe in Deutschland unterlaufen.

Deshalb, so der SU-Chef weiter,  müsse im Zuge der geplanten Neuregelung klargestellt werden:  „Für deutsche Staatsbürger muss gelten, dass sich der Beihilfe zum Suizid auch schuldig macht, wer diese im Ausland begeht.“ Hier dürfe es „keine Umgehungstatbestände“ geben.

Wulff forderte zudem eine EU-weite Regelung der aktiven Sterbehilfe dergestalt, dass EU-Bürger grundsätzlich den in ihrem Heimatland geltenden Rechtsnormen unterliegen sollten. Sonst werde dem geschäftsmäßigen Sterbehilfe-Tourismus in Europa  „Tür und Tor geöffnet.“

Berlin, 17.02.2014


Chef der Senioren Union warnt vor einem Gerede über „Bürgerkrieg“ Jung gegen Alt:

Otto Wulff: „Wer von ‚Gerontokratie‘ und ‚Rentenputsch‘ spricht, wiegelt auf“

Angesichts der anhaltenden Diskussion über die von der Großen Koalition geplante Rentenreform hat der Chef der Senioren Union (SU), Otto Wulff, zu mehr Sachlichkeit aufgerufen. In einer heute in Berlin veröffentlichten Erklärung warnte der Vorsitzende der mit 57000 Mitgliedern zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung davor, mit Kampfbegriffen wie „Rentenputsch“ oder „Gerontokratie“ die jüngere gegen die ältere Generation „aufzuwiegeln“ und den Dialog über Generationengerechtigkeit zwischen Alt und Jung zu gefährden und leichtfertig zu zerstören.

„Wer dies tue, spalte nicht nur die Gesellschaft, sondern stelle das Fundament unseres Gemeinwesens, den Generationenausgleich, in Frage.“, so der CDU-Politiker.

Wulff weiter wörtlich: „Die gesellschaftlichen Herausforderungen durch den demografischen Wandel und die notwendige Diskussion darüber dürfen nicht zu einer Berichterstattung über einen sozialpolitischen Bürgerkrieg der Jungen gegen die Älteren ausarten.

Manche Verlautbarungen über „Generationenkampf“ und „Altendiktatur mit dem Stimmzettel“ gefährden eine sachgerechte Diskussion in der Öffentlichkeit. Diese Diskussion findet bereits statt, allein sie wird nicht wahrgenommen, da Horrormeldungen leichter an den Mann gebracht werden können.

„Die Balance zwischen Jung und Alt kann nur erhalten bleiben“, so Wulff weiter, „wenn Altersarmut vermieden und den Jungen ein selbstbestimmtes Leben ohne unvertretbare Belastung ermöglicht wird. Die Schwatzhaftigkeit so mancher Apologeten einer Gerontokratie wird zunehmend zu einem Skandal. Sie wollen den Dialog beispielsweise zwischen Junger Union und Senioren Union einfach nicht zur Kenntnis nehmen, in dem die Senioren Partikularinteressen der Älteren zu Lasten der Jüngeren nachhaltig ablehnen und dabei besonders die Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder im Auge haben. Die Älteren“, so Wulff, „haben eine ausgesprochen fürsorgliche Seite dem Nachwuchs gegenüber. Die Senioren Union wird ihre Verantwortung im Sinne der Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt nutzen. Daran wird sich nichts ändern. Einen 'Krieg der Generationen' wird es nicht geben.“

Berlin, 07.02.2014


Chef der Senioren Union warnt vor "kultureller Verödung" Otto Wulff:

Vor allem ältere Künstler leben am Rande der Armutsgrenze CDU-Politiker kritisiert "Kartell der Langeweile" im TV

Der Bundesvorsitzende der CDU-Senioren Union (SU), Otto Wulff, hat sich besorgt über die soziale Situation vor allem von älteren Künstlern in Deutschland geäußert und vor einer - so wörtlich - "kulturellen Verödung" gewarnt.

In einer heute in Berlin veröffentlichten Erklärung wies der CDU-Politiker darauf hin, dass immer mehr freischaffende Künstler "am Rande der Armutsgrenze oder darunter leben." So betrage der Durchschnittsverdienst der 170 000 Versicherten in der Künstlersozialkasse "kaum mehr als 13 000 Euro im Jahr." Die Altersrenten von Künstlern seien "vielfach unterhalb der Armutsgrenze". Dies sei nur "die Spitze eines Eisberges", weil viele der insgesamt 320 000 freien Künstler in Deutschland überhaupt nicht versichert seien.

Wulff weiter wörtlich: "Kultur wird zunehmend zu einer brotlosen Kunst. Es ist ein Armutszeugnis im Land der Dichter und Denker, dass viele Opernsänger, Orchestermusiker, Schauspieler, Autoren, Bildhauer und Maler ohne Nebenjob oder Zweiteinkommen des Lebenspartners nicht existieren können oder sogar auf Hartz IV angewiesen sind." Die Figur des armen Dachstuben-Poeten von Carl Spitzweg sei "heute der prekäre Ich-Unternehmer in der Kulturbranche, die wie kaum eine andere von Altersarmut betroffen ist."

Viele Kultureinrichtungen stünden zudem vor dem Aus oder seien mittelbar von Schließung bedroht, "nicht nur wegen der Sparzwänge in den Kommunen", erklärte der SU-Chef. Generell fehle es vielerorts an einem interessierten und zahlenden Publikum. Wulff fordert deshalb: "Kultur muss in unserer Gesellschaft wieder einen höheren Stellenwert bekommen. Theater und Oper brauchen nicht nur staatliche Zuschüsse - kulturelle Einrichtungen leben vor allem auch von Eintrittsgeldern."

Der SU-Chef sprach sich deshalb dafür aus, dass regelmäßige Theater- und Opernbesuche zum Pflichtprogramm des Schulunterrichts gehören sollten, um auch junge Menschen "wieder  für unser großes kulturelles Erbe zu begeistern."  Wulff: "Ich habe überhaupt nichts gegen Rockkonzerte. Aber Kultur hat in Deutschland mehr zu bieten."

In diesem Zusammenhang appellierte der Chef der mit 57 000 Mitgliedern zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung  an die Fernsehsender - vor allem an die öffentlich-rechtlichen Anstalten -,  junge Künstler stärker zu fördern. "Ich wünschte mir mehr junge, unverbrauchte Gesichter im Fernsehen, das gilt insbesondere für so manche Talkrunden", betonte der SU-Chef. In einigen dieser Formate herrsche inzwischen sowohl auf der Seite der Moderatoren wie auch auf Seiten der Gäste ein "Kartell der Langeweile mit den ewig selben Gesichtern", meinte Wulff, ohne Namen zu nennen.

Berlin, 14.01.2014

 

 

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