Senioren Union
der CDU Herscheid
Zukunft braucht Erfahrung
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2002 – 2012: 10 Jahre Senioren Union Herscheid
Jubiläumsveranstaltung am 25. April 2012 in der Herscheider Schützenhalle
Presseberichte der Westfälischen Rundschau

25.04.2012

Senioren Union feiert ihren 10. Geburtstag
Geschrieben: Andreas Wolf, 25. April 2012

Zehn Jahre Senioren Union: Ehrung der Gründungsmitglieder

Mit zahlreichen Gästen feierte die 85 Mitglieder zählende Senioren Union Herscheid am Mittwochnachmittag das zehnjährige Bestehen. Es war ein Fest, dass fröhlich und nachdenklich zugleich war. Und die Senioren waren keineswegs unter sich. Nein, es wurde quer durch die Generationen gefeiert, so wie es sich die Senioren Union auf die Fahnen geschrieben hat. Der Vorsitzende der vor einigen Wochen gegründeten Jungen Union Herscheid, Sebastian Moos, betonte: „Ich freue mich auf die Unterstützung der Senioren Union.“ Viel Aufmerksamkeit erhielt der Bundesvorsitzende der Senioren Union, Prof. Dr. Otto Wulff, der sich in seinem Vortrag mit den Herausforderungen der demografischen Entwicklung für unsere Gesellschaft befasste. Wulff forderte: „Wir müssen den Menschen klar machen, was Kinder für uns bedeuten.“

 

Mit jungen Leuten eng verbunden
Geschrieben: Andreas Wolf, 26. April 2012

Annerose Kober dankt dem Vorsitzenden Wolfgang Weyland.

Für ein „Greenhorn“ sind sie ganz schön weise, die Mitglieder der Senioren Union, die am Mittwoch in der Schützenhalle ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert haben.
Vorsitzender Wolfgang Weyland hatte in seiner Begrüßung vom „Greenhorn“ unter den Herscheider Vereinen gesprochen: „Was sind schon zehn Jahre im Gegensatz zu den Organisationen und Vereinen, die auf mehrere Jahrzehnte, teilweise sogar auf über 100 Jahre zurückblicken können.“ Dennoch, so Weyland, seien zehn Jahre für uns Senioren ein langer Zeitraum. Vor allem deshalb, weil die Mitgliedschaft erst ab dem 60. Lebensjahr möglich ist.
Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Seniorenarbeit liege nicht in der Abgrenzung der Generationen, sondern im gemeinsamen Miteinander zum Wohle aller. Weyland: „Wir wissen uns mit den jungen Leuten eng verbunden.“
Diesen Ball nahm der Vorsitzende der Jungen Union, Sebastian Moos, gern auf: „Wir wünschen uns einen generationsübergreifenden Dialog.“ Moos richtete dabei den Blick in die Zukunft: „Ich freue mich auf ein Doppeljubiläum in zehn Jahren – 10 Jahre Junge Union und 20 Jahre Senioren Union.“
„Politik ist die Kunst, das Gemeinwohl zu gestalten und die Weichen für die Zukunft zu stellen“ sagte Bürgermeister Uwe Schmalenbach mit Blick auf die Senioren Union. Diese zehn Jahre seien eine Erfolgsgeschichte – in der Mitgliederentwicklung ebenso wie in der Bilanz der vielen politischen Veranstaltungen, den Reisen sowie auch des Engagements für das Gemeinwohl. „Viele Veranstaltungen sind besser besucht, als Veranstaltungen der Partei.“ Diese beeindruckende Entwicklung sei in besonderer Weise dem Vorsitzenden Wolfgang Weyland zu verdanken.
Dass die jungen Alten nicht die Hände in den Schoß legen wollen, darauf wies der Bezirks- und Kreisvorsitzende der Senioren Union, Eberhard Bauerdick, hin. „Sie wollen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und mitgestalten.“ Das treffe in besonderem Maße auf die Senioren Union Herscheid zu, die aus dem politischen und gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken sei.
Auch Sigrid Schröder, stellv. Kreisvorsitzende der CDU und Ortsunionsvorsitzende, sprach von einer Erfolgsgeschichte und hob ganz besonders das Engagement von Wolfgang Weyland hervor. Ihm gelinge es, auch Menschen, die nicht zur CDU gehören, für die Arbeit in der Senioren Union zu begeistern. „Die Lebenserfahrung der Senioren ist für die Gesellschaft unverzichtbar,“ sagte Schröder und ermunterte die Senioren: „Mischen Sie sich weiterhin ein und achten Sie darauf, dass nicht nur die Wünsche einiger erfüllt werden, sondern auf allen Ebenen.“
CDU-Landtagskandidat Oliver Fröhling gratulierte der sehr aktiven Senioren Union und schlug den Bogen wieder zur Jungen Union: „Auf Senioren Union und Junge Union ist immer Verlass.“
Am Ende der Festveranstaltung durfte herzhaft gelacht werden. Überraschungsgast Wolfgang Mette betrat als Cilly Alperscheidt die Halle und schwadronierte herrlich in bestem Sauerländer Slang über „dem seine Frau“ und „ihm sein Onkel“.
Generationsübergreifend wurde übrigens auch das musikalische Programm gestaltet: Die Plettenberger Rentnerband mit Stücken aus guten alten Zeiten und die Kinder der Flötengruppe Ostermann mit „Hey, Pippi Langstrumpf“.

 

Zeitung lesen als Schulfach
Geschrieben: Andreas Wolf, 27. April 2012

Prof. Dr. Otto Wulff hält Festvortrag zum zehnjährigen Bestehen der Senioren Union Herscheid

„Jede Sozial- und Wirtschaftspolitik wird obsolet sein, wenn nicht mehr Kinder in Deutschland geboren werden“. Andernfalls werde die Gesellschaft vor die Wand laufen. Prof. Dr. Otto Wulff, Bundesvorsitzender der Senioren Union, ist bekannt für klare Worte, so auch in seinem Festvortrag zum zehnjährigen Bestehen der Senioren Union Herscheid.

Deutschland zahle viel für seine Kinder, es würden aber immer weniger geboren. „Das Gefühl, was Kinder bedeuten, ist der Gesellschaft abhanden gekommen“, kritisierte Wulff.  Zu Beginn seines Vortrages erinnerte Wulff zunächst an die verheerenden Folgen des Zweiten Weltkriegs und die schweren Jahres des Aufbaus, den die heutigen Senioren unter schwierigsten Bedingungen bewältigt haben. „Die Senioren von heute haben dafür gesorgt, dass Deutschland heute an der Spitze Europas steht und in der Lage ist, seinen Nachbarn zu helfen.“

Der Erfahrungsschatz der Senioren stoße im rasanten Wandel aber an Grenzen: „Wir haben keine Erfahrungen mit einer immer älter werdenden Gesellschaft, in der es mehr 65-Jährige als 20-Jährige gibt.“ Die Älteren würden Gesetze beschließen, die jüngere Menschen gar nicht erfüllen können: „Wie soll eine Sozialgesetzgebung überhaupt erfolgen?“, fragte Wulff. „Wie soll Pflege organisiert werden, wenn es immer weniger junge Menschen gibt und schon heute 1,2 Millionen Menschen an Demenz erkrankt sind?“ Wie soll angesichts des Fachkräftemangels eine zukunftsweisende Wirtschaftspolitik erfolgen?

Gute Bildung für Kinder und Jugendliche unabhängig von sozialer Herkunft spiele eine entscheidende Rolle im internationalen Wettbewerb, betonte Wulff. Hier müssten entscheidende Weichen gestellt werden, sonst falle Deutschland durch das globale Sieb des Wettbewerbs. Aus Schwellen- und Entwicklungsländern würden Millionen von jungen Menschen, die etwas lernen wollen, auf den Weltmarkt drängen. „Wir müssen kreativer sein. Wir müssen etwas können“,  betonte der Bundesvorsitzende.

„Wir müssen wieder mehr auf die Menschen zugehen und miteinander sprechen.“ Aber nicht in den täglichen Talk-Shows, wo nur „dummes Zeug“ geredet werde, kritisierte Wulff eine zunehmende geistige Verarmung der Gesellschaft. Nachhaltiger und wertvoller in der Information sei das Zeitung lesen. Wulff: „Zeitung lesen muss ein Fach in der Schule werden.“


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