Senioren Union
der CDU Herscheid
Zukunft braucht Erfahrung
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12. Politisches Frühstück der Senioren Union Herscheid
27.01.2010

Einen äußerst interessanten Vormittag erlebten am 27. Januar 2010 75 Senioren im Hotel „Zum Adler“ während des 12. Politischen Frühstücks der Senioren Union Herscheid. Kein Geringerer, als der CDU-Fraktionsvorsitzende im Düsseldorfer Landtag, Helmut Stahl, zog in einem lebhaften, umfassenden und informationsreichen Vortrag alle Register der Rhetorik zum Thema: „Senioren in NRW – gut aufgestellt und von der Politik begleitet“. Die Teilnehmer waren begeistert und sparten nicht mit langanhaltendem Beifall. Neben Helmut Stahl konnte Ortsvorsitzender Wolfgang Weyland auch die Stellv. Bürgermeisterin und CDU-Ortsunionsvorsitzende Sigrid Schröder, den Landtagsabgeordneten, Bernd Schulte, sowie den Kreisvorsitzenden der Senioren Union Mark, Eberhard Bauerdick, begrüßen.


Die Presse berichtete umfassend über diese Veranstaltung. Hier die entsprechenden Veröffentlichungen der Redaktionen: Süderländer Tageblatt und Westfälische Rundschau.

Das Wunder (in) der Krise

Helmut Stahl lobt Mittelständler für Durchhaltevermögen. Mit "Kultur der Partnerschaft" die Krise meistern. Bemühungen um innere Sicherheit

Mit ausgefeilter Gestik und einer lebendigen Rede zog der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Helmut Stahl, seine Zuhörer in seinen Bann
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Dirk Grein, Süderländer Tageblatt vom 28. Januar 2010
 

Es war sein erster Besuch in Herscheid, aber es soll nicht sein letzter gewesen sein. Spätestens in sechs Jahren möchte Helmut Stahl zurückkommen und sagen: "Wir haben die Krise gemeinsam überstanden." Das wünschte sich der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion beim gestrigen politischen Frühstück der Senioren Union.

Dabei präsentierte sich Stahl als Politiker durch und durch. Lebendig gestaltete er seinen Vortrag, benötigte für seine etwa halbstündige Rede nur in einer Situation einen Spickzettel. Zum Abschluss gab er eine humorvolle Geschichte zum Besten, die er von einem Zettel ablas. Ansonsten aber fesselte er seine Zuhörer mit seinen Ausführungen über Nordrhein-Westfalens Weg in die Zukunft schon allein mit seiner Gestik.

Inhaltlich schwörte er die Herscheider auf die am 9. Mai anstehende Landtagswahl ein. Innere Sicherheit, Schulden-Stopp und bestmögliche Bedingungen für Kinder seien Kernpunkte der CDU-Politik. Mit einer "Kultur der Partnerschaft" möchte Stahl die Zeit der Wirtschaftskrise überstehen und daraus gestärkt hervorgehen. Es sei ein Verdienst von Politik und Familienbetrieben, dass zum jetzigen Zeitpunkt das Ausmaß der Krise gelindert werden konnte. "Es grenzt an ein Wunder, dass der gewaltige Ausfall an Auftragszahlen nicht durchgeknallt ist auf die Arbeitslosenzahlen", befand Stahl. Man habe sich zusammengerauft und Brücken gebaut - nur so könne auch der gemeinsame Weg in die Zukunft erfolgreich beschritten werden.

Der Landtagsabgeordnete forderte ein neues Bild vom Alter: "Unsere Bevölkerung wird grauer und bunter." Will meinen: Das Durchschnittsalter steigt in den kommenden Jahren rapide an, ebenso wie die Anzahl der Ursprungsnationen. Darauf müsse reagiert werden. Helmut Stahl plädierte dafür, nach anderen Varianten des Zusammenlebens zu suchen. So sei es wünschenswert, Menschen die Möglichkeit zu geben, solange wie möglich in vertrauter Umgebung zu leben. Der Umbau von Heimen in Heimstätten sei eine weitere Option.

Herscheid war dem 63-Jährigen übrigens durchaus vertraut. Als geborener Olpe waren ihm die Apostelkirche, der Ahehammer und Wolfgang Weyland ein Begriff, den er persönlich ansprach: "Sie haben Spuren hinterlassen und die Gemeinschaft hier vor Ort geprägt", so Stahl. Der gelobte Wolfgang Weyland wusste den Landtagspolitiker zu überraschen: Das Wappentier Spiekus kannte der nämlich noch nicht - daher gab es das Kuscheltier als Geschenk.

Wolfgang Weyland gab den beiden Gastrednern Helmut Stahl und Bernd Schulte, der bald zu einem Gespräch ins Herscheider Rathaus kommt, noch eines mit auf den Weg: "Setzen sie sich dafür ein, dass die Hartz-IV-Empfänger die zuviel erhaltenen 20 Euro Kindergeld für den Monat Januar nicht zurückzahlen müssen." Diese Aussage wurde von den 75 Besuchern mit lautem Beifall bedacht.


Helmut Stahl bei der Senioren Union : "Können im Alter noch viel lernen"
Andreas Wolf, Westfälische Rundschau vom 28. Januar 2010

 „Muss ich diese und jene Neuerung auf dem Computer auch noch lernen?” „Ja”, sagt Helmut Stahl, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag.

Beim 12. Politischen Frühstück der Herscheider Senioren Union ermunterte der 62-Jährige die Seniorinnen und Senioren, sich mit neuen Medien zu befassen.

Für viele ältere Menschen sei die moderne Kommunikation zwar eine Herausforderung, aber, so betont Stahl: „Wir können im Alter noch viel lernen.” Das menschliche Gehirn sei auf permanente Lernfähigkeit ausgerichtet. „Trainieren bringt viel, ob geistig oder körperlich.” Für das Zusammenleben unserer Gesellschaft, die immer älter werde, sei es ganz wichtig, dass sich ältere Menschehn nicht von der modernen Kommunikation abkoppeln, so der CDU-Politiker. Die Entwicklung schreite rasant voran und keiner wisse, wie in zehn Jahren öffentliche Kommunikation funktioniere.

Das Zusammenstehen der Generationen, die nicht nur grauer, sondern durch die Zuwanderung vieler Menschen auch immer bunter werde, sei eine der zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft. „Auch diese Menschen aus vielen Ländern brauchen wir für unsere Gesellschaft, für Dienstleistungen, die Sozialsysteme und die Wirtschaftskraft unseres Landes.”

Breiten Raum widmete Stahl in seiner Rede auch der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise. Hier leiste die heimische, mittelständisch geprägte Industrie Großes: „Diese vielfach familien-geführten Unternehmen setzen alles daran, um ihre Mitarbeiter nicht entlassen zu müssen.” Gemeinsam mit der Politik und den Tarifpartnern sei es gelungen, trotz erheblichem Ausmaß der Krise, die Beschäftigungszahlen bislang auf fast dem gleichen Stand zu halten, wie noch vor einem Jahr. Großen Anteil daran hätten auch die Betriebsräte in den Unternehmen, vor deren Arbeit er hohen Respekt habe, betont Stahl.

Ein Stück zu dieser Entwicklung habe auch die Politik mit Konjunkturprogrammen beigetragen oder im September 2008 mit dem Finanzmarkt-Stabilitätsgesetz als innerhalb von einer Woche ein Schutzschirm über die Ersparnisse der Bürgerinnen und Bürger gespannt worden sei. Politik habe es verdient, fairer behandelt zu werden, als dies oft passiere, gerade in Zeiten, wo die Menschen derart hohe Erwartungen in den Staat setzen, gibt Stahl zu bedenken.

Der Vorsitzende der Senioren Union, Wolfgang Weyland, dankte dem Gast aus Düsseldorf für seinen pointierten Vortrag und freute sich auch über die große Resonenz im Hotel zum Adler. Weyland: „Wer kann schon morgens um 9 Uhr bei einer Veranstaltung einen vollen Saal vorweisen.”

Wolfgang Weyland kritisiert Forderung nach Rückzahlung
Kindergeld nicht mit Hartz-IV verrechnen

Auch das aktuell diskutierte Thema Rückzahlung des Kindergeldes bei Hartz-IV-Empfängern wurde am Mittwoch beim Politischen Frühstück der Herscheider Senioren Union angesprochen.

Der Vorsitzende der Senioren Union, Wolfgang Weyland, appellierte an den Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag, Helmut Stahl, und den heimischen CDU-Landtagsabgeordneten, Bernd Schulte, alles dran zu setzen, dass die Hartz-IV-Empfänger die zu viel erhaltenen 20 Euro Kindergeld für den Monat Januar nicht zurückzahlen müssen.  Das sollte auch CDU-Meinung im Bund und in den Ländern sein, betonte Weyland unter dem Beifall der Anwesenden.

Als Begründung führte Weyland nicht nur den enormen Bürokratieaufwand an, der mit dem nachträglichen Einzug der gezahlten Leistung verbunden sei.

Er halte es grundsätzlich für ungerecht, Kindergeldleistungen mit Hartz-IV-Bezügen zu verrechnen. Letztlich würden alle, ob Arbeiter, Angestellte, Beamte oder Selbständige Kindergeld erhalten, ohne dass dies mit ihrem Einkommen verrechnet werde.

 

 


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